ARCHIV FÜR AUTOBAHN- UND STRASSENGESCHICHTE

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08.11.2018 15 Jahre verkehrsgeschichtliche Forschung in der Schweiz

Nach Vorarbeiten am Geographischen und Historischen Institut der Universität Bern startete Mitte der 1980er Jahre in der Schweiz ein weltweit einzigartiges Projekt: Die Aufstellung eines Inventars historischer Verkehrswege für das gesamte Land im Auftrag der Eidgenossenschaft. Im November 2003 konnte ViaStoria das Inventar (IVS) dem Bundesamt für Strassen übergeben.

Die im Kontext des Bundesauftrags bereits 1996 eingerichtete Forschungsstelle bestand ab 2003 als Forschungsabteilung von ViaStoria weiter. Es versteht sich, dass dieses Groß-Projekt interdisziplinäre Forschungsansätze der historischen Geografie, der Technik- und Wirtschafts- und Umweltgeschichte, der Denkmalpflege sowie der Raum- und Verkehrsplanung anstieß. Davon zeugt heute eine Vielzahl von Qualifikationsarbeiten und Publikationen.

Zur Bekanntmachung der Forschungsergebnisse erschien seit 2002 regelmäßig die Fachzeitschrift „Wege und Geschichte“. Sie trug wesentlich zur Fachdiskussion bei und wurde über die Grenzen der Schweiz hinaus rezipiert.

In Wege und Geschichte, Heft 2018/1 blicken ehemalige Mitverantwortliche von ViaStoria mit berechtigtem Stolz auf 15 Jahre Arbeit am Inventar historischer Verkehrsweg der Schweiz zurück, verhehlen aber auch nicht die Sorge, dass das zuständige Bundesamt für Strassen auf Dauer das Interesse an der Pflege des Inventars und der Förderung weiterer wissenschaftlichen Forschungsarbeiten verlieren könnte. Erste Erosionen sind beobachtbar.

Die bibliografischen Angaben sind über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen.


KulturAkademie Naumburg      Seminare 2019

KulturAkademie Naumburg
 
Die KulturAkademie Naumburg und das ARCHIV FÜR AUTOBAHN- UND STRASSENGESCHICHTE arbeiten seit 2015 zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Das Seminarprogramm für 2019 steht auf der Website des gemeinnützigen Vereins zur Verfügung. Interessenten an der Arbeit der KulturAkademie und an den vielfältigen Angeboten haben die Möglichkeit zur Information durch den Besuch der ehrenamtlich arbeitenden Kultur- und Bildungseinrichtung

Bitte besuchen Sie die Website des Vereins über die nachstehende Schaltfläche.

KulturAkademie Naumburg e.V., Domplatz 19 | 06618 Naumburg (Saale)
 
Nadel  


29.10.2018

Österreich

ASFINAG: Nach „Hallo Leben“-Kampagne greifen weniger Lenkerinnen und Lenker am Steuer zum Handy
Befragung des IFES-Instituts zeigt, dass bewusstseinsbildende Maßnahmen wirken

Kampagnen oder gar Projekte taugen nur dann etwas, wenn das Erreichen des angestrebten Zieles auch durch Nachprüfungen sattelfest zu machen ist. Im Mai 2018 startete die ASFINAG die Verkehrssicherheitsinitiative „Hallo Leben“, bei der es um die Ablenkung der Fahrerinnen und Fahrer durch die Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt geht.

Anbei eine Medieninformation zur Wirkung der diesjährigen „Hallo Leben“-Kampagne „Ablenkung kann tödlich sein“ der ASFINAG.

Die Presseinformation der ASFINAG ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen:

Presseinformation vom 29. Oktober 2018

Nach einer Information von Alexander Holzedl, Pressesprecher der ASFINAG


21.10.2018

Offizielle Anerkennung des Naumburger Doms als Objekt des Weltkulturerbes

Am 1. Juli 2018 hatte das UNESCO-Welterbe-Komitee in seiner 42. Sitzung in Bahrain die Anerkennung des Naumburger Doms in das Welterbe der UNESCO beschlossen. Die 21 Mitglieder des Gremiums waren nach einer ausführlichen Diskussion einem Antrag des Karibik-Staates St. Kitts und Nevis gefolgt und weitere Staaten wie Ungarn, Tansania, China, Kuweit und Zimbabwe hatten sich dem angeschlossen.

Der deutschen Delegation, die den Naumburger Antrag in Bahrain vertreten hatte, gehörten auch Landrat Götz Ulrich, der Stiftsdirektor der Vereinigten Domstifter, Dr. Holger Kunde, und der Geschäftsführer des Vereins Welterbe an Saale und Unstrut, Roland Thrän an.

Das ARCHIV FÜR AUTOBAHN- UND STRASSENGESCHICHTE, welches insbesondere mit den Abteilungen Bibliothek und Archiv der Vereinigten Domstifter seit vielen Jahren enge Arbeitskontakte unterhält, freut sich natürlich über diese Heraushebung des Naumburger Doms. Allen, die den Redaktionen in Naumburg (Saale) und Bad Homburg dazu gratulierten, danken wir herzlich.

Festveranstaltung im Naumburger Dom am 21. Oktober 2018
Festveranstaltung im Naumburger Dom am 21. Oktober 2018.

Very Important Persons
1. Reihe (von links): Bernward Küper (OB von Naumburg (S), Holger Kunde (Stiftsdirektor der VDS), Reiner Haseloff (Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, Michelle Müntefering (StM i. AA), Karin v. Welck (Dechantin des Domkapitels der VDS), Götz Ulrich (Landrat des Burgenlandkreises)
Im Hintergrund: Botschafter und Vertreter des Landes Sachsen-Anhalt und des Bundes.
FOTOS: Vereinigte Domstifter (VDS)

Der Internetauftritt der Vereingten Domstifter ist über den nachstehenden Link zu erreichen:


09.10.2018

Österreich

ASFINAG: Erfolgreiche Großübung im Pfändertunnel (A 14 Rheintal/Walgau Autobahn)
Über 100 Einsatzkräfte waren beim Training für den Ernstfall dabei

110 Teilnehmende trainierten gestern Nacht im Pfändertunnel für den Ernstfall. Ein schwerer Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten im Tunnel war das Szenario bei der diesjährigen Großübung.

„Wir haben gerade beim Brand im steirischen Gleinalmtunnel gesehen, wie wichtig es ist, dass Rettungs- und Feuerwehreinsätze reibungslos funktionieren. Deswegen sind solche Übungen ein absolutes Muss. Im Ernstfall zählt jede Minute – Infrastrukturbetreiber, Behörden und Einsatzkräfte müssen Hand in Hand arbeiten. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz bei dieser Übung“, so ASFINAG-Geschäftsführer Stefan Siegele.

Alexander Holzedl, Pressesprecher der ASFINAG

Großübung Pfändertunnel
Aktivitäten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Szenario der Großübung. FOTO: ASFINAG

Die gesamte Presseinformation ist über die nachstehende Schaltfläche zu erreichen:

Presseinformation vom 9. Oktober 2018


Dr. Dr. R. Ruppmann
Redaktion Bad Homburg
redaktion@autobahngeschichte.com
H. Schneider
Redaktion Naumburg (Saale)
korrespondenz@strassengeschichte.de

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